Sicherheit durch Sichtbarkeit
Risiken im Straßenverkehr durch Dunkelheit kann man beherrschen!
Die Dunkelheit in der kommenden Jahreszeit bringt Risiken im Straßenverkehr und ist für viele tödliche Unfälle verantwortlich.
Im Jahr 2020 kam fast die Hälfte der tödlich verunglückten Fußgänger bei Dämmerung oder in der Dunkelheit ums Leben; so der ADAC. Innerorts waren es etwa 4 von 10 Unfalltoten, außerorts (mit Autobahnen) aber mit 7,5 fast doppelt so viele (Daten: Statistisches Bundesamt). Das bessere statistische Ergebnis entsteht durch die bessere Beleuchtung Innerorts.
Am 21. Oktober 2026 hat die Verkehrswacht Mülheim das Banner zu diesem Thema über dem Eingang von REWE Lenk, Saarn, wieder offiziell in Betrieb genommen.
Das Banner spricht alle Verkehrsteilnehmer an: Jeder kann zu besserer Sichtbarkeit beitragen und damit sein Unfallrisiko senken.
Der Autofahrer, indem er seine Beleuchtung regelmäßig kontrolliert und einstellt: Keine Blendung des Gegenverkehrs und alle Leuchten intakt.
Beim Rad und eScooter sind die Vorschriften zu befolgen und die Einhaltung regelmäßig zu prüfen. Noch besser sichtbar werden die Fahrenden, indem sie die Vielzahl der retroreflektierenden Mittel nutzen, am Fahrzeug und an sich selbst.
ZuFußGehende sind besonders aufgefordert, reflektierende Kleidung (z.B. Warnwesten) zu tragen und reflektierendes Material an die Kleidung oder an Taschen, Schulturnister oder auch Rollatoren zu hängen,zu kletten oder zu kleben.
Gunter Zimmermeyer von der VWMH dazu:“ Die Verkehrswacht Mülheim verteilt vielerlei Material, das reflektiert. Bei Aktionen oder auch auf Anfrage. In den letzten 10 Jahren haben wir allein an Vorschulkinder und Schulkinder mehr als15 tausend Warnwesten verteilt und sonstige Anstecker und Anhänger für etwa 25 tausend Euro. Damit sieht ein Autofahrer den Verkehrsteilnehmenden zu Fuß, auf Rad, eBike oder eScooter oder mit Rollator schon auf ca. 110m. Zeit und Platz genug zum Bremsen und Ausweichen. Wer dunkel gekleidet ist wird erst auf etwa 10m gesehen. Das kann einen tödlichen Unfall bedeuten bei einem Anhalteweg von ca 30m, selbst bei Gefahrenbremsung aus 50km/h.“
Die Bezirksbürgermeisterin Elke Oesterwind begleitet die Aktionen der VWM regelmäßig und sie weiß: „Ich unterstütze die Verkehrswacht bei vielen Aktionen und freue mich besonders über die vielen praxisnahen Aktionen zur Verbesserung der Sichtbarkeit. Jeder der zum Rollatorkurs kommt, dessen Rollator reflektiert anschließend. Jeder der zum Wintercheck der VWMH beim Hagebau kommt, erfährt präzise, ob die Beleuchtung richtig eingestellt ist oder ob er in die Werkstatt muss und es ist immer eine Wonne anzusehen, wie die Vorschulkinder mit ihren Warnwesten im Straßenverkehr auffallen“
Der Gastgeber Marc Lenk freut sich, dass zusätzlich zu dem Banner über dem Eingang auch auf der anderen Seite seines Parkplatzes weitere selbstleuchtende Banner die Bedeutung der Sichtbarkeit demonstrieren.







