Viele aufwändige Vorbereitungen waren voraus gegangen: Organisation und Termine, Vereinbarungen mit dem Schulamt, den Grundschulen, Anschaffung, Erprobung und Einübung eines Sehtestgerätes mit allen erforderlichen Testscheiben. Das erste Testlabor, bauten die Seh-Tester der VWMH in der Grundschule an der Trooststr auf.
Um 10:00 kamen die ersten 5 Schüler aus einer 3. Klasse in den Raum, den die Schule zur Verfügung stellte. Die von uns entwickelten Listen waren vorbildlich von der Schule für uns vorbereitet und so ging es sofort los. Der erste am Gerät hatte schnell verstanden und ratterte die Zahlen runter: RICHTIG! Gut, dass die Wartenden mehr Spannung als Aufmerksamkeit hatten, denn sonst hätten sie sich vielleicht die Zahlenfolge gemerkt und der Sehtest würde nur zum Merktest.
In zweieinhalb Stunden waren mehr als 50 Schulkinder getestet. 5 davon bekamen Sehschwäche attestiert. Getestet wurden beide Augen einzeln. War das Ergebnis zweifelhaft, wurde nochmals binokular nachgeprüft.
Wichtig ist nun, dass die Ergebnisse zu den Eltern gelangen und die mit ihrem Kind zum Augenarzt gehen.
In den folgenden 4 Wochen sind die Tests schon an fünf weiteren Grundschulen durchgeführt worden.
Mit dieser Aktion der VWMH findet in Mülheim neben der Radfahrausbildung die 2. Aktionsreihe statt, bei der besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer nicht nur vereinzelt, sondern als Altersgruppe gesamthaft einbezogen werden.
Sehen und gesehen werden ist die Grundvoraussetzung für Sicherheit auf der Straße.


